Potsdam, 01.08.19. Die Interessen der Staaten sind verschieden, können gar entgegengesetzt sein, umso mehr sind Strukturen und politischer Wille nötig, um über diese Gegensätze zu reden und Kompromisse zu finden. Daran fehlt es allerdings derzeit in Europa, wie Wolfgang Kubiczek im Thema feststellt; der von Deutschland angeregte „strukturierte Dialog” könnte zu einer politisch-militärischen Deeskalation führen. Weitere Autoren fordern einen „Paradigmenwechsel von allen Seiten”, sehen in den Beziehungen China-Russland „ein neues zwischenstaatliches Kooperationsmodell für das 21. Jahrhundert” und analysieren die Hintergründe des nordkoreanischen Vorschlags einer „vollständigen Denuklearisierung”.

Im WeltBlick beschäftigt sich Stefan Liebich, MdB, außenpolitischer Sprecher und Obmann der Fraktion DIE LINKE im Auswärtigen Ausschuss, mit Verlauf und Ergebnissen des Arabischen Frühlings, während sich Fritz Edlinger, Herausgeber der Zeitschrift INTERNATIONAL, Wien, mit dem „Populismus made in Austria” auseinandersetzt. Zwischen Sicherheitsinteressen und Großmachtambitionen – so sieht Ergin Günes in der Analyse die türkische Syrienpolitik. Die SNP-Regierung unter Nicola Sturgeon bereite ein zweites Unabhängigkeitsreferendum vor, betont im Kommentar Bill Kidd, für die SNP Mitglied des schottischen Parlaments und Vorsitzender des Ausschusses für Standards, Verfahren und öffentliche Ernennungen. Schottland habe das Potenzial, sich als kleine, aber starke europäische Nation zu entwickeln.

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