Wasser, ein unentbehrliches Lebensmittel: ohne Wasser kein Leben – kein Wachstum – Umgang mit der wertvollen Ressource, Innovation und technologische Entwicklung für Systeme die Wasser sparsam nutzen – Zwischenruf von Jörg Trübl, Umweltingenieur und CEO MABEWO AG, Schweiz.

Der Kreislauf des Wassers entsteht durch klimatische Faktoren wie Temperatur, Wind und Sonneneinstrahlung. Weitere beeinflussende Faktoren sind Pflanzenarten- und dichte, die Bodenart und Struktur des Geländes, die Versickerungsfähigkeit und das Abflussgeschehen.

EU-Gesetzgebung: Grundwasserschutz

Ende der 1970er Jahre begann mit der Verabschiedung der EU-Richtlinie der Schutz des Grundwassers gegen Verschmutzung durch bestimmte gefährliche Stoffe. Die Generaldirektion für Umwelt, Verbraucherschutz und Reaktorsicherheit führte 1982 eine umfassende Bewertung der Grundwasserressourcen in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union durch. Seither wurden durch zahlreiche Aktionsprogramme eine nachhaltige Bewirtschaftung zum Schutz der Süßwasserressourcen durchgeführt und verankert. In den 1990er Jahren entstanden relevante Richtlinien und Rechtsvorschriften zum Schutz des Grundwassers, die von Gesetzes Werken der EU abgedeckt werden und direkt bzw. indirekt für den Grundwasserschutz relevant sind. In fast allen EU-Ländern steht zu jeder Tages- und Nachtzeit Wasser in Trinkwasserqualität zur Verfügung. Deutschland ist ein wasserreiches Land. Aber in den Entwicklungsländern müssen ca. 1,2 Milliarden Menschen auf einen Zugang zu sauberem Trinkwasser verzichten. Noch mehr, ca. 2,5 Milliarden Menschen auf der Erde haben keine Möglichkeit, sanitäre Einrichtungen wie Bäder oder Toiletten zu nutzen.

Sauberes Wasser ein Luxusgut – „Wasser Fußabdruck“

Direkte Wassernutzung entsteht beispielsweise durch das Trinken, Waschen, Kochen, Gießen, Putzen mit sauberem Wasser. Bei der Herstellung von Produkten wird das benötigte Wasser zum indirekten Wasserverbrauch, sozusagen eine versteckte Wassermenge, die als virtuelles Wasser bezeichnet wird, gezählt. Der britische Geograph John Anthony Allen entwickelte in den frühen 1990er Jahren das Konzept zur Messung, das vom Wissenschaftler Arjen Y. Hoekstra als den „Wasser-Fußabdruck“ weiterentwickelt wurde“, erläutert Jörg Trübl. Um den tatsächlichen Wasser Fußabdruck einer Person zu berechnen, fließen direkter und virtueller Verbrauch in die pro Kopf Berechnung mit ein. Der meiste Verbrauch entsteht durch virtuelles Wasser. Der Wasserfußabdruck für Deutschland pro Einwohner beträgt 3,9 Kubikmeter beziehungsweise 3900 Liter täglich (Quelle Umweltbundesamt).

Produkte des täglichen Bedarfs verbrauchen ungeahnte Wasserressourcen. Die Herstellung von Computern beispielsweise verbraucht etwa 20.000 Liter Wasser, bei der Papierherstellung fallen für ein Blatt Papier DIN A4 circa 10 Liter an, für eine Flasche Wein werden durchschnittlich 870 Liter Wasser verbraucht und für einen Apfel werden etwa 125 Liter virtuelles Wasser im globalen Durchschnitt benötigt. Sauberes Wasser ist ein Luxusgut: Die durchschnittliche Menge einer Toilettenspülung in Europa übertrifft den Tagesverbrauch an Trinkwasser eines Menschen im Entwicklungsland, dort ist Wasser immer noch nicht für jeden verfügbar. Das sind Herausforderungen, die durch die Reduzierung des direkten und indirekten Wasserverbrauch entgegen zu wirken sind. Technologische Innovationen, Aufklärung und Sensibilisierung für eine bessere Welt, dieses Ziel hat sich die MABEWO AG aus der Schweiz verschrieben: Ressourcen sparen!

Ressourcen sparen: Wasser und Land – das Herz der MABEWO Anlagen

Die große Herausforderung besteht für den indirekten (sogenannten virtuellen) Wasserverbrauch, dafür wurden die In-Door Produktionsanlagen für den Anbau von Gemüse, Futtermittel und Grundstoffen für die Pharmazie der MABEWO AG konzipiert. „Aus ökologischer Sicht ergeben sich mit Indoor Anlagen gegenüber Freilandanbau und Glas-Gewächshäusern eine Reihe von Vorteilen:

Die Pflanzen werden in ausgeklügelten platzsparenden Systemen ganzjährig, unter künstlich geschaffenen Bedingungen, unabhängig vom Klima und der Bodenqualität, pestizidfrei in sogenannten High-Tech-Farmen autark und modular angebaut.

Die Energiegewinnung erfolgt durch Photovoltaik – autark – vor Ort – modular

Die MABEAWO AG Produktionsmodule sind mit Solarpaneelen ausgestattet, die wie eine Außenhaut über die Produktionseinheiten gespannt ist und vor Ort eingesetzt und eingespeist wird. Innovative und kontrollierte Bewässerungssysteme versorgen die Pflanzen mit Wasser und Nährstoffen. Beim Hydroponik System können sowohl Gemüse, Kräuter oder Sonderkulturen in verschiedenen Ebenen angebaut werden. Die Bewässerung erfolgt mittels Pumpensystemen und elektronischer Steuerung in dem sogenannten Ebbe- und Flut-Verfahren. Beim Aeroponik-System sind die Pflanzen nicht mit einem Substrat vernetzt. Die Wurzeln sind frei zugänglich und mechanisch fixiert. In Intervallen wird der Wurzelraum unterhalb der Ebene mit Wasser und Nährstoffen besprüht. Vor Ort erzeugen wir autark Elektrizität und sauberes Trinkwasser als Grundlage. Wir setzen auf Erneuerbare Energie und effiziente Verfahren – unsere einzigartige Kombination von Solarenergie und Hydroponik ist hierfür ein Beispiel. So schonen wir von Anfang an Ressourcen wie Land, Wasser, Nährstoffe und Energie“, betont Jörg Trübl.

Fazit Wasser: der wahre Wert dieses Lebensmittels – Was kann jeder Einzelne tun?

97 % des gesamten Wasservorkommens der Erde ist Salzwasser und kann somit nicht oder nur unter großem Energie- und Kosteneinsatz als Trinkwasser genutzt werden. Durch das Unbewusstsein über die Verschwendung des erschöpflichen Natur Produktes einerseits und der Unachtsamkeit andererseits fließen Unmengen von Trinkwasser ungenutzt in den Abfluss. Das muss nicht sein:

  1. Duschen statt Baden
  2. Wasser nur bei Bedarf laufen lassen, Wasserhahn nicht unnötig öffnen
  3. Waschmaschine und Geschirrspülmaschine energiesparend und nur voll beladen einschalten
  4. Geschirr nicht unter fließendem Wasser abspülen
  5. Pflanzen morgens oder abends gießen
  6. Toilettenspülung mit Sparfunktion
  7. Dichtungsaustausch für tropfende Wasserhähne
  8. Sparduschköpfe verwenden

Den indirekten beziehungsweise virtuellen Wasserbrauch zu beeinflussen ist schwieriger, aber ein Umdenken ist bereits in Gange. Effizientes Wassermanagement etabliert sich bei produzierenden Unternehmen, der Gesellschaft und der Politik. Mit den modularen Anlagen der MABEWO AG werden die wichtigen Ressourcen Wasser und Land, effizient und langfristig minimiert und eingespart. Die MABEWO Familie trägt somit zum bewussten Umgang mit dem indirekten Wasserbrauch bei.

V.i.S.d.P.:

Catrin Soldo
Pressesprecherin
MABEWO AG

 

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Vertreten durch Herrn Jörg Trübl

Die MABEWO AG steht für Nachhaltigkeit. „Make a better world“ investiert in die Zukunft und schafft Lebensgrundlagen in denen grundlegende Bedürfnisse abgedeckt werden: MABEWO nutzt Fotovoltaikanlagen zur Wasser- und Stromproduktion. MABEWO ist ein verlässlicher lokaler Dienstleister, der die Lebenssituation der Menschen verbessert und Arbeitsplätze schafft. Herr Jörg Trübl ist ausgebildeter Umweltingenieur und verfügt über 20 Jahre praktische wirtschaftliche Erfahrung in der Unternehmensführung als Berater, Coach und CEO von KMUs in Europa. Weitere Informationen unter: https://www.mabewo.com/ 

 

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