Frauen und der Wunsch nach Schönheit- Der Männerwunsch nch einer schönen Frau

auch gerne einmal ein Parfum. Sie sehen völlig aus Eigennutz.Aber auch Frauen wollen das Männer gut riechen, und nicht nur beim Rasierwasser. Trotzdem, der Wunsch nach Schönheit liegt dann eher bei der Frau.
Der Bereich “Kosmetik” ist ein weites Feld. Oft denkt man bei diesem Begriff in erster Linie an Make-up, doch auch pflegende Cremes oder Deo gehören in diese Kategorie. Aber was sind die Hauptgründe für Frauen, Kosmetik zu verwenden? Geht es ihnen primär um Hygiene oder steht der optische Aspekt im Fokus?

Kosmetik in der Geschichte

Hautpflege und Schminke ist älter, als man meinen mag. So gibt es zum Beispiel Hinweise, dass man sich schon 3500 Jahre vor Christus die Lippen mit einer Art Salbe gefärbt hat, obwohl der Lippenstift, wie wir ihn kennen, erst seit dem späten 19. Jahrhundert benutzt wird.

Die alten Ägypter (nicht nur die Frauen, auch die Männer) pflegten und schminkten sich, um den Göttern zu gefallen. Außerdem glaubten sie, dass das Äußere die Seele wiederspiegelt. Kein Wunder also, dass man sich damals um ein gutes Aussehen bemühte.

Im europäischen Mittelalter sah das Ganze anders aus. Dem Äußeren zu viel Aufmerksamkeit zu schenken wurde als Sünde angesehen. Mit dem aufkommenden Christentum wurde Körperpflege fast nur zu medizinischen Zwecken genutzt. Erst mit der Renaissance nutzten die Männer und Frauen in unseren Breitengraden wieder mehr dekorative Kosmetika, um sich dem zu dieser Zeit vorherrschenden Schönheitsideal, wie möglichst weißer Haut, anzupassen. Damals war dies aber noch der Oberschicht vorenthalten.

Erst im Zuge der industriellen Revolution wurden pflegende und verschönernde Mittel für die Allgemeinheit produziert und waren auch für die Mittelklasse erschwinglich.

Nur das Nötigste…

Heutzutage benutzen wir Kosmetik für ganz unterschiedliche Zwecke. Jede Frau nutzt aus hygienischen oder pflegenden Gründen diverse Produkte. Für uns gehört Zahnpasta und Gesichtscreme zu unserem Alltag. Das tägliche Duschen mit Duschgel ist in unserer Zeit so normal, wie es früher stattdessen das Abpudern war, um üble Gerüche zu übertünchen. Es gehört einfach zu unseren aktuellen gesellschaftlichen Normen dazu.

Manche Frauen beschränken ihre Nutzung von Kosmetik tatsächlich auf eine Handvoll von Artikeln, die nicht dekorativer Natur sind. Einige von ihnen nutzen vielleicht ab und an eine Gesichtscreme oder eine Lippenpflege, aber ansonsten mögen sie es so natürlich wie möglich.

Aber auch, wenn bei diesen Frauen die Pflege im Vordergrund steht, spielt die Optik dabei dennoch eine Rolle. Schließlich möchte niemand gelbe Zähne und unreine Haut haben – so viel Eitelkeit hat dann wohl doch jede Frau.

…oder ein runderneuertes Äußeres

Doch gerade in den letzten Jahren gibt es immer mehr Frauen, denen die ledigliche Pflege und Hygiene ihrer Haut nicht reicht. Sie versuchen, mit Kosmetik das Beste aus sich herauszuholen, sich selbst zu optimieren.

Während sich die meisten Frauen nur zu besonderen Anlässen stärker schminken und sich im Alltag mit weniger, wie etwas Puder und Mascara begnügen, gibt es aber auch einige, bei denen die morgendliche Schönheitspflege schon mal eine Stunde in Anspruch nehmen kann. Contouring, falsche Wimpern, Lippenstift über die Kontur der Lippen hinaus – ungeschminkt sind diese Frauen manchmal kaum wieder zu erkennen.

Wir leben in einer oberflächlichen Zeit, in der gerade das weibliche Geschlecht häufig auf ihr Äußeres reduziert wird. Das kann verunsichern und einem das Gefühl geben, man wäre so, wie man ist, nicht gut genug. Da ist die Versuchung groß, mit Kosmetika nachzuhelfen und vermeintliche Makel auszubessern.

Gesunder Push für das Selbstbewusstsein oder seelisches Problem?

Wenn Frau sich schminkt, weil sie sich dann hübscher fühlt, ist das an sich nichts Verwerfliches. Wenn man sich zum Beispiel mit etwas Rouge lieber mag, weil man “gesünder” aussieht, ist das völlig in Ordnung. Schließlich tragen wir ja auch Kleidung oder Frisuren, mit denen wir uns selbst besser gefallen. Und es ist auch nicht schlimm, wenn man sich nach Komplimenten anderer sehnt.

Der Mehrheit der Frauen, die sich schminken, geht es nur darum, sich wohler zu fühlen. Man möchte für sich selbst, aber auch für andere, gut aussehen. Make-up kann uns helfen, selbstbewusster durch das Leben zu gehen.

Kritisch wird es aber, wenn man sich nicht traut, sich den engsten Vertrauten, wie dem Partner, ohne Make-up zu zeigen. Hat man Angst, ohne Schminke nicht mehr geliebt und akzeptiert zu werden, ist das ein deutliches Zeichen für ein mangelndes Selbstbewusstsein. Dabei muss aber unterschieden werden, ob es lediglich um das Verstecken kleinerer Makel geht, wie zum Beispiel das Abdecken einer Hautunreinheit, oder ob man sich dem Partner grundsätzlich nur in voller “Kriegsbemalung” zeigt.

Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Wer derartig starke Komplexe hat, ist mit sich selbst so unzufrieden, dass dies eine ernsthafte Belastung für das seelische Wohl darstellt. Wird das Selbstwertgefühl nur über die eigene Optik definiert, wird man sein ganzes Leben von Zweifeln und Ängsten begleitet, mit denen man sich und einem erfüllten, glücklichen Leben im Weg steht.

Kosmetik – Nutzen und Fluch zugleich

Die meisten Frauen profitieren also von der Nutzung von Kosmetika. Für die Körperpflege ist sie heutzutage ohnehin unerlässlich, aber auch rein dekorative Produkte haben ihre Daseinsberechtigung. Ein Hauch Farbe auf die Lippen und schon fühlen wir uns besser – toll!

Allerdings trägt Make-up auch dazu bei, dass sich gerade junge Frauen zu sehr über ihr Äußeres definieren. Sie sehen in sozialen Netzwerken Bilder von Stars, die diese vermeintlich ungeschminkt zeigen und entwickeln Komplexe. Tatsächlich ist kaum jemand, der den Hashtag “nomakeup” verwendet, tatsächlich frei von Schminke. Stattdessen wurde mit vielen Produkten ein Look entwickelt, der möglichst natürlich aussehen soll – aber es eben nicht ist.

Hier sind auch die Eltern und das Umfeld gefragt, damit ein gesunder Umgang mit Kosmetik erlernt wird. Mit Make-up zu experimentieren ist faszinierend. Es ist spannend, wie sehr man sein eigenes Gesicht verändern kann. Aber es sollte nicht zum Lebensmittelpunkt werden.

Also, liebe Frauen: Habt Spaß mit Make-up, probiert neue Trends aus, fühlt euch wohler in eurer Haut. Aber ihr seid auch ohne Primer, Lidschatten und Co. schön!  

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