In einem kürzlich geführten Gespräch erwähnt ein Sprecher der in Liechtenstein ansässigen SWM AG, erwähnte der Edelmetallexperte den Hang der Inder zum gelben Metall und dessen Schutzfunktion bei einer Abwertung der Heimwährung. Es wird geschätzt, dass die indischen Haushalte mehr als 20 000 Tonnen Gold besitzen.

Um die Grössenordnungen zu verstehen, rät der Spezialist zu einem Vergleich: Die besagte Menge sei höher als die offiziellen Goldreserven der USA, Deutschlands, Italiens, Frankreichs, Chinas und Russlands zusammengenommen. Die Inder seien mit ihren Goldkäufen nicht schlecht gefahren. Der Goldpreis in indischen Rupien erzielte vor rund einem Monat mit über 90 000 Rupien pro Unze ein Mehrjahreshoch. Das Allzeithoch ist weiterhin in Griffnähe.

Im Minensektor sei immer wieder zu beobachten, dass die grossen Edelmetallförderer Mühe bekunden, ihre Produktion aufrecht zu halten. Erst kürzlich musste Barrick, der weltgrösste Goldproduzent, seine Veladero-Mine wegen technischen Problemen schliessen. Diese Mine in Argentinien produzierte rund 600 000 Unzen Gold im Jahr. Auch Südafrikas Minengesellschaften kämpfen mit den Herausforderungen älterer Minen. In den ersten acht Monaten kamen bereits 60 Bergleute ums Leben, deutlich mehr als in den letzten Jahren. Das zeigt auf tragische Weise, dass die Komplexität dieser alten und sehr tiefen Untergrundminen stark zunimmt.

Neue Goldvorkommen in Südafrika zu finden, wird laufend gefährlicher. Dies ist mitunter ein Grund, weshalb Aktien von Unternehmen mit guten Goldprojekten und Produktionspotenzial besser laufen, als Aktien der grossen, Goldproduzenten. Beim Goldpreis rechne man, so der SWM-Sprecher abschließend, weiter mit einer stabilen Entwicklung, da sich an der geopolitischen und wirtschaftlichen Lage nichts ändert.

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